Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen

Lernen und Handeln für unsere Zukunft

Maßnahmendatenbank

Aufbau eines Nachhaltigen Gewerbegebietes mit Klimaschutz- und Standortmanagement


Kommune / Landkreis

Frankfurt am Main /

Beschreibung

Mit Klimaschutz- und Standortmanagement auf dem Weg zu einem nachhaltigen Gewerbegebiet in Fechenheim-Nord/Seckbach: Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung setzt die Stadt Frankfurt am Main auf die Weiterentwicklung und Qualifizierung bestehender Gewerbegebiete. In einer vom Stadtplanungsamt erstellten Machbarkeitsstudie wurden Empfehlungen formuliert, wie die Gewerbegebiete Seckbach und Fechenheim-Nord zukunftsfähig gemacht werden können. Für den Zeitraum von fünf Jahren wird ein Standort- und Klimaschutzmanagement in einem Standortbüro vor Ort eingerichtet. Federführend geleitet wird das Standortmanagement von der Wirtschaftsförderung. Das Energiereferat stellt ergänzend ein Klimaschutzmanagement bereit. Die Entwicklung der Standorte im Sinne der Studie wurde am 17.12.2015 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Es werden Mittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro bereitgestellt. Weitere Infos unter https://frankfurter-osten.de/ KLIMASCHUTZMANAGEMNET SEIT JANUAR 2017 IM EINSATZ: Seit Januar 2017 stellt das Energiereferat Personal für das Klimaschutzmanagement im Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach bereit. Das Standortmanagement der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH ist bereits seit Herbst 2016 vor Ort. Auf den Arealen sind ca. 550 Betriebe angesiedelt, die vom Klimaschutzmanagement dabei unterstützt werden, Energie und Geld einzusparen. Gemeinsam mit dem Standortmanager entwickelt es in Zusammenarbeit mit den Unternehmen und weiteren Akteur*innen vor Ort die Areale zum ersten nachhaltigen Gewerbegebiet Frankfurts. Einen zentralen Baustein dabei stellt die Beantragung und Umsetzung eines Klimaschutzkonzepts für das Quartier dar. Für die Erstellung dieses Konzepts konnten in 2017 erfolgreich Bundesfördermittel in Höhe von ca. 45.000 Euro im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) beantragt werden. Im Rahmen der Bestandsanalyse wurde sowohl der Gesamtverbrauch an Energie, in Form von Strom, Gas, Öl und Treibstoffen, als auch der aggregierte Verbrauch an Wasser und Abfällen erfasst. Die entsprechenden Ergebnisse wurden den ansässigen Unternehmen im Rahmen einer Veranstaltung im Oktober 2018 präsentiert und sollen zukünftig der Ausgangspunkt für konkrete Umsetzungsmaßnahmen zur Einsparung von Energie, Ressourcen und Kosten sein. Darüber hinaus wurde bereits Ende 2017 eine kostenlose Energieberatungskampagne für die Unternehmen vor Ort entwickelt. Im Rahmen dieses Beratungsangebots können die Unternehmer*innen eine kostenlose Energieberatung in Anspruch nehmen, welche neben eine Vor-Ort-Begehung die Erstellung eines individuellen Beratungsberichts durch professionelle Energieberater*innen umfasst. Das Projekt wurde darüber hinaus bis zum 31.12.2018 mit 150.000 Euro vom Bundesinstitut für Bau Stadt- und Raumforschung und vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat initiierten Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) gefördert.

Handlungsfeld

Klimaschutz Allgemeines

Klimawandelanpassung Allgemeines

Typ

Forschungs- / Pilotprojekte

Finanzierung

(teil-)finanziert durch Förderprogramm

Status

laufend

Ansprechpartner

Stadt Frankfurt am Main, Energiereferat: 069 - 212 - 39193


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