Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen

Lernen und Handeln für unsere Zukunft

Klimaschutz

Wettbewerb Klima-Kommunen
"So machen wir's"

In der Kategorie Klimaschutz wurden beispielsweise Projekte wie Aktionstage und Mitmach-Aktionen für Bürgerinnen und Bürger, Förderprogramme für Erneuerbare Energien, Konzepte im Bereich nachhaltiger Mobilitätskonzepte und Energiesparmaßnahmen sowie -konzepte eingereicht.

Blatt in einer Hand

Die Gewinner 2021 in der Kategorie Klimaschutz:

Kreisstadt Homberg (Efze)
Preisträger in der Kategorie Klimaschutz
© HMUKLV

Preisträger in der Kategorie Klimaschutz

Das Projekt „Pulsierendes CarSharing“ wurde im Rahmen des LEADER-Pilotprojektes „Betriebliches Mobilitätsmanagement im Schwalm-Eder-Kreis“ auf dem Weg gebracht. Hierbei kooperieren Verwaltung und Unternehmen mit einem privatwirtschaftlichen CarSharing-Anbieter und greifen wechselweise auf die Fahrzeuge zu. Ziel des Projektes ist es, die betriebliche Mobilität der MitarbeiterInnen aller Teilnehmerorganisationen nachhaltiger zu gestalten um ebenfalls die Mobilität im ländlichen Raum zu stärken.

CarSharing in Homberg (Efze)
Foto der CarSharing-Autos
© Kreisstadt Homberg (Efze)

„Für Homberg, als eine der wenigen Kreisstädte Deutschlands ohne eigenen Bahnhof, ist CarSharing ein echter Gewinn.“

- Dr. Nico Ritz, Bürgermeister, Kreisstadt Homberg (Efze)

Werra-Meißner-Kreis
Preisträger in der Kategorie Klimaschutz
© HMUKLV

Preisträger in der Kategorie Klimaschutz

Die Quartierssanierung im Werra-Meissner-Kreis ist ein interkommunales Vorhaben zur Aktivierung von Gebäudeeigentümer*innen, um die Gebäude sowohl für die Anforderungen der Energiewende, als auch für das Wohnen im Alter zu ertüchtigen. In sechs Quartieren unterschiedlicher Struktur und Größe kooperieren sowohl der Landkreis, die Kommunen, die Denkmalpflege, als auch weitere regionale Akteure eng miteinander. Ein interdisziplinäres Projektteam ermöglicht eine fachlich fundierte Beratung.

Vor-Ort-Begehung
Vor-Ort-Begehung
© Werra-Meißner-Kreis

"Energie. Zukunft. Gestalten. Hinter diesen Worten steht unser bundesweit einzigartiges Modellprojekt “Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis”. Ein interdisziplinäres Projektteam berät Bürger*innen bei Vorhaben zur energetischen Modernisierung ihrer Gebäude. Sie bekommen kostenfreie, kompetente und unabhängige Bau- und Fördermittelberatung sowie am Ende einen zusammenfassenden individuellen Modernisierungsfahrplan ausgehändigt. Sie wissen dann, wie sie ihren Energiebedarf reduzieren, auf erneuerbare Energien umsteigen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Im Werra-Meißner-Kreis mit der höchsten Baudenkmalquote Hessens, arbeitet das Projektteam eng mit den Denkmalschutzbehörden zusammen. Eine denkmalgeschützte Altstadt kann nur erhalten werden, wenn sie bewohnt ist. Der barrierefreie Umbau ist ein wichtiges Element, damit die Bürger*innen lange in ihrem Zuhause bleiben können. Die Modernisierungsmaßnahmen auch von Beginn an barrierefrei zu planen, ist deshalb sinnvoll. Wir betrachten demnach das gesamte Wohn- und Lebensumfeld der Menschen im Quartier. Darum ist dieses Modellprojekt von großer Bedeutung und wird vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gefördert."

- Dr. Rainer Wallmann, Erster Kreisbeigeordneter und Projektleiter, Werra-Meißner-Kreis

Universitätsstadt Marburg
Preisträger in der Kategorie Klimaschutz
© HMUKLV

Preisträger in der Kategorie Klimaschutz

Die Bezuschussung von Mikro-Photovoltaik Anlagen bezieht Wohnungseigentümer*innen und insbesondere Mieter*innen bei der dezentralen Energiewende mit ein. Mieter*innen haben häufig nicht die Möglichkeit den Ausbau von erneuerbaren Energien mit zu unterstützen und können sonst nur indirekt wie etwa über Genossenschaften an der Energiewende partizipieren. Mit PV-Balkonmodulen können Mieter*innen selbst Strom produzieren, diesen direkt vor Ort verbrauchen und ihre Stromrechnung entlasten.

Balkon-Modul
Mikro-Photovoltaik
© Thomas Kopp

„Die Universitätsstadt Marburg setzt auf eine sozialverträgliche Gestaltung der Energiewende mit dem Ziel, den Mehrwert der Energiewende auch für diejenigen Haushalte erfahrbar zu machen, die bisher vorrangig durch steigende Kosten belastet wurden. Darüber hinaus möchten wir allen Marburger*innen, egal ob Hausbesitzer*innen, Mieter*innen oder Studierenden, die Möglichkeiten aufzeigen, von der Energiewende zu profitieren. Lange galt, dass Photovoltaik ausschließlich für Eigenheimbesitzer*innen interessant ist. Das ist nicht der Fall. Aus diesem Grund fördern wir Micro-Photovoltaik-Anlagen als einen Baustein, um allen Marburger*innen die Beteiligung an der Energiewende in Marburg zu ermöglichen.“  “

- Achim Siehl, Klimaschutzmanager, Universitätsstadt Marburg

Keine leichte Wahl!

Nach welchen Kriterien wurden die Gewinner-Projekte ausgewählt? Welche Faktoren waren entscheidend? Alle Informationen zu den Bewertungskriterien haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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Die Wettbewerbsjury

Die Sichtung der Einsendungen und die Wahl der Gewinnerprojekte erfolgte durch eine Expertenjury, die auch über die Verteilung der Preisgelder entschied. Hier finden Sie die Mitglieder im Überblick.

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Rückblick

In den Jahren 2019 und 2017 fanden jeweils in Frankfurt am Main die Siegerehrung und Preisverleihung des Wettbewerbs unter dem Motto „So machen wir‘s“ statt, den das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausrichtete.

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